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Montag, 29. Mai 2017

Vanilia-Ypovrixio; Vanilla-Submarin

Salü ihr Lieben

Ok, jeder venünftige Mensch, wird diesen Post heute hier durchlesen, ihn abhacken und niemals nach diesem Rezept suchen. Es sei denn, er kennt Vanilia-Ypovrixio noch aus seiner Kindheit. So wie ich. Es gab nämlich als Kind nichts schöneres, als im Sommer draussen auf der Treppe zu hocken, mit allen Kindern, jeder ein Glas Wasser in der einten und einen grossen Esslöffel voll von dieser nach Vanille schmeckenden, klebrigen Paste in der anderen. Eifrig wurde der Esslöffel ins Wasser getunkt und die Vanilia vom Löffel geleckt. Im Dorf meines Vaters, gab es die sogar in so kleinen Einzelportionen. Das war so ein kleines Plastikgefäss mit gelber Folie, welche man abziehen konnte, ähnlich dieser Nutellaportionen. Darin enthalten war ein bisschen Vanilia und ein Plastiklöffel. Wir Kinder bekamen die immer, wenn wir dort im Kafenio warteten bis die Erwachsenen ihren Kaffe getrunken und fertige Diskutiert hatten und wir dann endlich ans Meer fahren konnten.




Und ich hätte die Vanilia-Ypovrixio fast vergessen, wenn ich nicht wieder mal mit den Kids bei meinen Verwandten in Griechenland gewesen wäre. Denn den Kids wird dort immer Vanilia angeboten. Wir Erwachsenen bekommen immer "Glyko Koutaliou". Natürlich denkt man da als Mutter; HALT! Nein! Das ist purer Zucker! Andererseits, kommen da wieder die Erinnerungen auf wie fein das war und man lässt sie halt doch so einen Löffel voll nehmen. Sie waren natürlich total begeistert, so das eine Dose davon beim nächsten Supermarktbesuch unbedingt mit musste. Aber nur eine Kleine :-) Sie hat tatsächlich fast 1 Jahr gehalten hier. Denn ich bin mit dieser Vanilia sehr sparsam umgegangen. Nicht nur der Zähne und des Zuckers wegen, sondern auch weil man sie hier nirgends findet. 




Und so dachte ich dann, ich versuche mal so eine Vanilia zu kochen. Zwar ist sie mir ein bisschen zu flüssig geraten, aber Übung macht den Meister. Bis ich rausgefunden habe, dass dieser typische Geschmack, den die Vanilia hat keineswegs Vanille sondern Vanillin ist, habe ich eine weile gebraucht. Vanillin ist zwar der Hauptbestandteil der Vanilleschote, schmeckt aber keinesfalls wie die Schote selbst. Wer also lieber Vanille für den Geschmack möchte, kann den problemlos ersetzten.  Sie wird dann einfach von der Farbe her nicht so weiss. Vanilia gibt es nämlich in verschiedenen Geschmäcker. Vor allem Mastixa (Mastix) ist sehr beliebt.




Und hier kommt auch gleich das Rezept

3 Tassen Zucker
1 1/2 Tasse Wasser
1TL Maissirup
1/2 EL Zironensaft
1 Pack Vanillin oder 1-2 EL Vanilleextrakt

Alles Zutaten in eine Pfanne geben und auf kleiner Stufe zum köcheln bringen. Ab dem Moment wo der Sirup zu kochen beginnt ca. 20-25 Minuten weiterköcheln lassen. Um die Konsistenz zu testen, ein bisschen von der Zuckermasse in ein Glas Wasser geben. Löst sich die Zuckerlösung nicht gleich auf, habt ihr die richtige Konsistenz und könnt sie vom Herd nehmen. Auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Mit der Küchenmaschine oder Mixer so lange rühren bis die Masse Opak wird. In ein Glas füllen und für ca. 24 Stunden im Kühlschrank lassen, bevor die Vanilia serviert wird. 

Einen Esslöffel Vanilia Ypovrixio mit einem Glas Wasser servieren und geniessen.




Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche.

Habt's fein.
Nica

Freitag, 12. Mai 2017

Pasteli.. mmmmhhhh Sesamriegel

Hallo

Es gibt so Sachen, welche ich in ganz stark mit meiner Kindheit verbinde. Pasteli gehört dazu.




Weil ich das schon als Kind geliebt habe und heute noch sehr mag. 




Pasteli ist ein Sesamriegel. Heute findet man ihn in fast jedem Supermarkt. Früher allerdings, habe ich den immer nur in Griechenland in den Ferien gegessen.




Ab und zu machte den meine Mutter auch einfach selbst. Denn wie die meisten Riegel, ist er sehr schnell und einfach gemacht. 




Darum kommt hier auch gleich das Rezept dazu:




400g Sesam
400g Honig
Schale von 1 Orange

Sesam in eine grosse Pfanne geben und anrösten. In der Zwischenzeit den Honig in einer anderen Pfanne aufkochen. Dann den Abrieb der Orangenschale dazu geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Stufe weiter köcheln. Den gerösteten Sesam dazu geben und gut verrühren. Auf ein mit Backpapier belegtes Schneidebrett streichen. Ein weiteres Backpapier drauf legen und mit dem Walholz wallen bis er ca. 1m dick ist. Auskühlen lassen, in Stücke schneiden und geniessen.




Die Ränder, welche nicht so "schön" aussehen, zerbrösle ich immer und geben sie zusammen mit etwas Honig in mein Joghurt oder in so ein feines fior di latte Eis! Also wem das nicht schmeckt! 




Habt ein gutes Weekend!
Nica

Sonntag, 11. Dezember 2016

Tirggel-Mandarinenmousse Tarte

Backen hatten wir schon lange nicht mehr. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich in letzter Zeit gar nichts gebacken habe. Das liegt daran, dass ich so gar keine Lust auf süsses hatte.




Ich frage mich ja andauernd wie das so die reinen Backbloggs machen. Also ich gebe meistens der ganzen Nachbarschaft mein gebackenes ab, zumal ich nicht so eine süsse bin. So ein Stückchen Kuchen das reicht mir völlig. Dafür kann ich, wenn es um salziges geht nicht widerstehen.




Trotzdem gibt's heute was süsses. Das nehme ich dann gleich zu unserem sonntäglichen Familienessen mit, dann ist es weg ;-) Denn wie jedes Jahr, kreiere ich so um die Weihnachtszeit wieder mal etwas neues, was wir dann zu Weihnachten als Dessert nehmen. Da hatten wir letztes Jahr die griechischen Melomakarona Törtchen und vorletztes Jahr die Glühweinmousse-Törtchen. Diese Jahr habe ich mir Mandarinen und Tirggel ausgesucht um daraus was leckeres zu zaubern. Denn so ein Weihnachtsdessert, dass muss vorher schon mal ausprobiert werden.




Entstanden ist eine sagen wir mal Tarte, welche allerdings nicht gebacken werden muss. Den Boden habe ich nämlich aus gekauftem Tirggel gemacht. Und für Weihnachten würde ich Törtchen draus machen.




Tirggel hat hier in Zürich eine lange Tradition in der Adventszeit. Es handelt sich um ein Gebäck, welches aus Mehl, Honig und Gewürzen hergestellt wird. Sie werden mit starker Oberhitze gebacken, so dass sie eine bräunliche Ober- und eine helle Unterseite haben. Die Oberseite zeigt ein geprägtes Bildmotiv, dessen Linien dunkler hervortreten.




Und hier kommt auch gleich das Rezept:

200g Triggel
100g Butter
1dl Milch
4 Blatt Gelatine
Saft von 4 Mandarinen
2 Eier
80g Zucker
200ml Sahne


In einem Topf die Butter zergehen lassen. Die Tirgeel in kleine Stücke bröseln und in die Butter geben. Gut verrühren. Die Milch dazu geben und so lange kochen, bis die Tirggelstückli sich mit Butter und Milch vollgesogen haben. Gut verrühren, so dass eine homogene Masse entsteht. In eine Tarteform streichen. Gut auskühlen lassen.

Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. Den Saft der Mandarinen in eine Pfanne geben und aufkochen. Die Gelatine darin auflösen. Auskühlen lassen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Sahne steif schlagen und dann das Eiweiss dazu schlagen. Den Mandarinensaft zu der Zucker-Ei Masse rühren. Die Sahne unterziehen. Auf den Tirggelboden streichen. Mit karamellisierten Mandarinenscheiben garnieren.


Karamellisierte Mandarinen

Zucker
Mandarinen in Scheiben geschnitten
Saft von 2 Mandarinen

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren. Den Saft dazu geben und die Mandarinenscheiben etwas darin ziehen lassen.




Habt einen guten Wochenstart.

Herzlichst Nica



Donnerstag, 1. Dezember 2016

Bretzeli mjammmiiiii

Hallo ihr Lieben

Es gibt Sachen, da hab ich echt keine Chance...




Wenn ich die vor der Linse habe, dann kann ich einfach nicht widerstehen!




Und um euch im Glauben zu lassen, dass noch welche da sind nach dem Shooting, muss ich jetzt ganz viele Bilder davon zeigen. :-)




Die waren heute nämlich wirklich da, sonst gäbe es keine Fotos davon... 




Jetzt sind sie aber alle weg, weil halt dieser Duft nach frischen, hauchdünnen, Brezeli und ein Kaffee, der nebenbei getrunken wurde beim Shooting, einfach zusammen passt.




Und hier kommt auch gleich das Rezept dazu:

2 Eier
150g Zucker
1 Priese Salz
125g Butter in Stücke geschnitten
Abrieb von 1 Zitrone
250g Mehl

Butter rühren bis sich Spitzen bilden. Zucker und Salz dazu rühren. Eier beigeben und alles so lange rühren bis die Masse hell wird. Zitronenschale und Mehl unterheben und zu einem Teig zusammen fügen. In Klarsichtfolie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Danach nussgrosse Kugeln formen. Das Bretzeli-Eisen mit etwas Bratbutter abreiben und die Brezeli darin braten. 




So und nun muss ich wieder von vorne anfangen mit Bretzeli machen, denn eigentlich waren die als kleines Mitbringsel gedacht. 




Gut verpackt halten sie sich 2 Wochen. Der Geschmack kann hier natürlich auch variiert werden. An Stelle von Zitronenschale kann auch Zimt, Vanillezucker, Tonkabohne etc. rein gerührt werden.




Habt eine gute Restwoche.
Nica


Donnerstag, 1. September 2016

Glyko Koutaliou oder sowas wie Tomatenkompott

Hallo

Da gibt es so Sachen in der griechischen Küche, die mochte ich als Kind so gar nicht.




Dabei klang das so fein, als meine Grossmutter mich das erste mal fragte: Möchtest du "Glyko" was so viel heisst wie "süsses". Ja welches Kind sagt da nein?




Und dann bekam ich so einen Löffel in die Hand gedrückt mit einem Stück Pflaume drauf die mit einer Flüssigkeit überzogen war. Ja als Kind denkt man sich da nicht viel dabei und probiert das einfach mal. Sobald man es im Mund hat, rennt man dann zur Mutter und spuckt das aus, mit dem Kommentar: "wääähhh ich mag das nicht!" Wenn möglich macht man das ohne, dass es die Grossmutter sieht, denn die Grossmutter kann sich nicht vorstellen, dass ein Kind das "Glyko Koutaliou" nicht mag. Wie sollte es auch, wenn es in der Schweiz aufwächst und feine schweizer Schoggi gewohnt ist und sich unter "was süsses" so ein feines stück davon vorstellt. 




"Glyko Koutaliou" was soviel heisst wie "Löffelsüssigkeit", hat seinen Namen von der winzigen Menge die man serviert bekommt, denn die Süßspeise wird auf einem Teelöffel, zusammen mit einem Glas Wasser serviert. Wer Löffelsüssigkeiten kennt, weiss, dass es fast unmöglich ist, mehr als diese kleine Menge zu sich zu nehmen. Denn "Glyko Koutaliou" ist sehr sehr süss. 




"Glyko Koutaliou" war also nie so mein Ding. Dabei gibt es dieses Zeug in allen möglichen Varianten. Kirschen, Trauben, Beeren, Quitten alles mögliche. Sogar Melonenschalen werden als "Glyko Koutaliou" angeboten. Orange fand ich immer die Schlimmste. Dieser bittere Geschmack mit süssem Sirup. Nebst "Vanillia Ypovrixio" (etwas ganz feines) das einzig süsse was meine Grossmutter zu hause hatte. Und trotzdem hab ich jedes mal, als es mir angeboten wurde, wieder probiert. Es hätte ja sein können, dass das orange sich vom schwarzen Ding unterscheidet im Geschmack. 




Dieses Jahr jedoch, habe ich in einem feinen Restaurant eine klasse Variante von diesem "Glyko Koutaliou" serviert bekommen. Und das war so lecker, dass ich mir sofort das Rezept aufschreiben musste. Denn "Glyko Koutaliou" kann man nicht nur mit Früchten zubereiten. Es gibt auch Varianten mit Auberginen, Kürbis, Zucchini oder Tomaten. Und letztere hat es mir angetan. Die Tomaten! Zugegeben für jemanden der "Glyko Koutaliou" nur mit Früchten kennt, eine etwas ausgefallene Variante. Aber echt lecker zu Käse oder sogar zu Schokoladenkuchen.




Rezept:

500g kleine Tomaten (ich hab hier Snacktomaten oder mini Roma Tomaten genommen)
4 Sternanis
1TL schwarze Pfefferkörner
5Stk. Stangenpfeffer
400g Zucker 
1L Wasser

Wasser aufkochen und über die Tomaten giessen. Tomate kalt abspülen und die Haut abziehen. Beiseite stellen. 
Zucker, Wasser, Pfeffer und Sternanis in eine Pfanne geben und auf die hälfte einkochen lassen. Die geschälten Tomaten dazu geben und für ca. 50-60 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen. In ein steriles Glas füllen.




Von "Vanilia Ypovrixio" erzähl ich euch dann ein andermal :-)




Habt ein schönes Weekend.

Alles Liebe 
Nica

Mittwoch, 24. August 2016

Bougaza mit Tonkabohne

Salü ihr Lieben

Tada... ich bin wieder da. Vollständig gesund und munter! Yeeee!!!! Also nicht, dass es mir irgendwie schlecht ging, aber da waren noch so einige üble Untersuchungen nötig um mir das zu bestätigen, was ich eigentlich schon die ganze Zeit wusste. Es geht mir gut. So, jetzt wissen es auch die Ärzte. Man sollte eben öfters auf den Patienten hören.




Und weil so eine Magenverstimmung automatisch die Konsequenz nach sich zieht, dass man fast nichts mehr essen darf, war der Hunger heute morgen umso grösser. Denn ich darf wieder alles Essen was das Herz begehrt!




Zum Frühstück reicht meistens ein Kaffee. Aber heute habe ich mir mal so ein richtig griechisches Frühstück gegönnt. Eine Bougaza.




Ganz ehrlich auch wenn ich keine Magenverstimmung habe, war mir bis zu den Sommerferien nie nach Bougaza. Dieses Jahr aber hab ich mir in den Ferien sogar zwei mal eine gegönnt. Und die war richtig lecker.




Da dachte ich heute morgen, ich back mal eine. Verfeinert hab ich sie zusätzlich mit etwas Tonkabohne.




Und hier kommt auch gleich das Rezept dazu:

500ml Milch
100g Gries
100g Zucker
1 Vanilleschote
1/2 Tonkabohne (optional)
50g Butter weich
1 Ei
1 Eigelb
1 Pack Filoteig
Puderzucker und Zimt zum bestäuben

Vanilleschote aufschneiden und das Mark entnehmen. Zusammen mit der Milch zum kochen bringen. Wer mag, reibt hier noch eine halbe Tonkabohne rein. Den Griess dazu geben und gut durchrühren. Solange auf dem Feuer lassen bis eine sämige Masse entsteht. Auskühlen lassen. Dabei immer wieder umrühren, so dass sich keine Haut bildet. Danach das Ei und das Eigelb unter rühren. Die Butter schmelzen. Ein Blech mit etwas Butter bestreichen. Für den Boden 4 Filoblätter in die Form legen. Dabei jedes Blatt mit Butter bestreichen. Darauf achten, dass Der Filoteig ca. 5 cm auf jeder Seite des Blechs rausragt. Die Griesbreifüllung gleichmässig auf den Filoteig verteilen. Die Ränder einschlagen. Mit weiteren 4 Filoblättern zudecken. Auch hier jedes Blatt mit Butter bestreichen. Für ca. 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen backen. Mit Puderzucker bestäuben. Wer mag kann hie auch noch Zimt drüberstreuen. Die Bougaza kann man warm aber auch kalt geniessen. Mir persönlich schmeckt sie warm besser.




Ich wünsche euch ein gutes gelingen.

Habt's fein.
Nica






Montag, 6. Juni 2016

Rhabarber Allerlei

Salü

Heute gibts Süsses! Und zwar gleich vier mal :-)




Ich hab nämlich ganz viel Rhabarber bekommen. Und der musste verarbeitet werden. Drum gabs nebst einer Rhabarberwähe auch noch sowas wie einen no bake Cheesecake. 




Dazu noch Rhabarbersirup nach diesem Rezept HIER...




Und natürlich auch Rhabarberkonfi.




Ja, so viel Rosa muss ab und zu schon sein. Vor allem wenn es draussen grau und nass ist. 





Für die Wähe, bin ich nach diesem Rezept HIER vorgegangen und habe die Zwetschgen durch blanchierten Rhabarberstücke ersetzt. Damit das ganze noch schön ausschaut habe ich mir ein paar Zöpfe gemacht aus Rhabarber. Dazu habe ich mit dem Sparschäler einfach ein paar Streifen geschnitten, diese in etwas Zucker und Wasser ziehen lassen und diese zu Zöpfen geflochten. Diese wurden dann nach der hälfte der Backzeit auf die Wähe gelegt, zurechtgeschnitten und fertig gebacken.





Für den no bake Cheesecake habe ich Mürbeteig blindgebacken. Mit dieser Füllung HIER gefüllt. Die Rhabarberstreifen wie oben beschrieben zurechtgeschnitten und danach in etwas Zuckerwasser kurz blanchiert. Zöpfe daraus gemacht, auf den Cheesecake gelegt und mit der Küchenschere zurechtgeschnitten. 




Habt eine gute Woche.

Alles Liebe Nica















Sonntag, 6. März 2016

Was Süsses zur Fastenzeit / Halvas Simigdalenios

Hey ihr

Die zweite Fastenwoche ist geschafft, aber ich muss zugeben, so auf alles tierische zu verzichten fällt mir extrem schwer. Kaffee zum Beispiel mag ich einfach mit Milch viel viel lieber. Ok, da gibts Ersatzvarianten wie Haselnussmilch oder Mandelmilch, aber das ist halt eben nicht das gleiche.




Und eins ist klar, ich werde nie vegan leben können. Ganz klar. Zu sehr mag ich tierische Produkte. Zudem ist mir letze Woche noch ein Malheur passiert. Ja, ich muss euch beichten, dass ich letzte Woche Kaffee mit Kaffeerahm getrunken und eine Lindorkugel gegessen habe! Und erst als ich die Lindorkugel gegessen habe und einen schluck Kaffee genommen hatte ist mir eingefallen, dass ich am fasten bin. Was müssen so verführerische Sachen auch immer auf dem Kaffeetisch rumliegen wenn man irgendwo zu besuch ist!




Und das ist mir passiert, obwohl ich eigentlich auf Süsses sehr gut verzichten kann. Trotzdem dachte ich mir dann gestern, ich mach mir wieder mal Halva. Denn, der darf zur Fastenzeit nicht fehlen. Der hat hier Tradition vor Ostern, ob ich faste oder nicht. 




Die nicht veganen Eier, welche ich drum rum platziert habe, dienen hier aber nur zur Dekoration. Ich muss ja langsam mit Ostersachen beginnen, auch wenn die griechischen Ostern wieder mal später stattfinden. Wir feiern zwei mal Ostern. Wieso das so ist, hab ich hier und hier bereits mal erklärt. Wie das dann so zu und her geht, könnt ihr hier nachlesen. Und wenn ich euch dann nach Ostern, österliche Sachen zeigen würde, bringt das niemandem was. 




Aber kommen wir zurück zum Halva. Den habe ich nach diesem Rezept hier gemacht, nur dass ich die hälfte vom Griess durch normales Mehl ersetzt habe. Ganz einfach, weil ich nicht genug Griess hier hatte. Schmecken tut er mir so, fast noch besser. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich grad Faste. 




Habt einen schönen Sonntag!

Nica