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Montag, 12. Februar 2018

Käsechips zum Valentinstag

Juhuuu!

Ich lebe noch! Ja, ja hier war ich schon lange nicht mehr. Und bei euch auch nicht. Der Grund war eigentlich ganz simpel. Ich hatte keine Zeit oder Lust. Bloggt man nämlich ein Weilchen nicht mehr, dann wird man etwas faul. Und ich bin zur Zeit, das Bloggen betreffend, sehr sehr faul. Dafür bin ich in anderen Bereichen sehr aktiv. Zum Beispiel was Bewegung angeht. Ich treibe tatsächlich Sport! Wuaaaaaa!!!! Und wisst ihr was? Es macht mir richtig Spass! Und tut mir wahnsinnig gut.




Wie kommt's? Ich war ja eigentlich der unsportlichste Mensch auf Erden. Zumindest die letzten 7 Jahre. Kinder und so... Und auch ganz viel Bequemlichkeit natürlich. Aber wie das so ist im Leben, ändert sich ja immer wieder was und man hat andere Bedürfnisse. Erst dachte ich daran ganz mit dem bloggen aufzuhören, weil halt dieses ganze abfotografieren und Text schreiben so viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ist man bei Instagram effizienter. Und wer mir dort folgt, weiss, dass sich hier immer wieder was tut, was es aber nicht auf den Blog schafft. Aber da ich hi und da doch noch was vor die Linse bekomme, dachte ich mir, ich schreib doch weiter. Nicht mehr so regelmässig, einfach wenn mir grad danach ist. Das Licht zur Zeit macht, ganz ehrlich, auch keine Lust die Kamera in die Hand zu nehmen. Aber der Frühling kommt ja bald ;-)




Zu diesen Käsechips: Die hab ich gestern gebacken und fand dann bei diesen Herzformen, die passen doch irgendwie zum Valentienstag. Nicht dass wir den hier feiern, aber na ja, wieso auch nicht ein paar Herz-Käsechips verschenken, an Leute die man mag? Vor allem wenn sie so lecker schmecken.




Drum kommt hier auch gleich das Rezept:

Käse eurer Wahl reiben. Kräuter oder was euch beliebt mit rein mischen. (Ich hab hier Emmentaler genommen und den mit getrocknetem Schnittlauch und Zwiebelpulver verrührt) Keksausstecher auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und die Käsemischung rein rieseln lassen, so dass die ganze Form dünn damit ausgelegt ist. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für ca. 7-10 Minuten.  Auf dem Blech auskühlen lassen.




So und jetzt begebe ich mich mal in die Höhe zu den Schneebedeckten Bergen und gönn mir mal Sportferien mit Skilaufen, Eislaufen, Schneemann bauen und allem was Davos sonst noch so her gibt.




Habt eine gute Zeit.

Herzlichst Nica

Donnerstag, 7. September 2017

Hanf-Pesto

Salü

Ja ich weiss, mit Essen sollte man nicht spielen...



Das predige ich hier fast täglich meinen Jungs... 




Aber, ab und zu muss man mit Essen spielen, um auf neue Geschmäcker zu kommen. Nur so, kommt man auf verrückte Kreationen die dann bahnbrechend und äusserst lecker sind.




Zugegeben, Hanfsamen in Pesto zu verwandeln, diese Idee stamm nicht von mir. Da sind so einige vor mir schon drauf gekommen. 




Ich persönlich erst, als ich kürzlich im Bioladen diesen Knabberhanf entdeckt habe.




Und weil ich Pesto so gerne mag, wurde mein Knabberhanf gleich zu einem Pesto verarbeitet. Das Rezept ist ganz simpel, aber schmecken tut es... Ei, ei, ei, einfach deliziös! Natürlich sind die Variationen von Pesto mit Hanfsamen sehr vielfältig. Die Hanfsamen ersetzen in meinem Pesto hier eigentlich die Pinienkerne oder Mandeln, welche ich sonst in mein Tomatenpesto gebe. Aber genau darum liebe ich Pesto ja auch so sehr. Einfach, schnell gemacht, abwechslungsreich und lecker. Mehr brauch ich nicht.




150g getrocknete Tomaten
50g Knabberhanf
2 Knoblauchzehen
2EL Zitronensaft
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die getrockneten Tomaten und den Knoblauch klein schneiden. Zusammen mit dem Knabberhanf, etwas Olivenöl und dem Zitronensaft in der Küchenmaschine zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das war's auch schon. Wer mag, kann hier natürlich auch noch Parmesan darunterheben. 




Habt eine gute Restwoche.
Nica

Freitag, 1. September 2017

Zimtblüten-Milchreis mit Apfel-Vanille-Kompott

Hallo

Hmm heute gibts wieder mal leckeres aus der Küche... Milchreis!




Mit Zimtblüten verfeinert. Weil, was mit Vanille und Tonkabohne wie HIER geht, das funktioniert auch mit allen anderen Gewürzen. 




Erst wollte ich mit diesen Zimtblüten ja ein Eis machen, aber dann war ich etwas faul. Und weil ich sowieso vor hatte Milchreis zu kochen, hab ich den mit den Zimtblüten verfeinert.




Dazu gab's Apfel-Vanille-Kompott vom Vortag. Wobei der, bei so feinem Milchreis auch einfach weggelassen werden kann. Ich persönlich mag Milchreis auch einfach so pur sehr gerne.




Rezept Zimtblüten-Milchreis

1 Tasse Rundkorn Reis oder Milchreis
3 Tassen Milch
1 Tasse Sahne
1EL Zimtblüten
1/2 Tasse Zucker
1 Priese Salz

Die Milch und Sahne zusammen mit dem Zucker und dem Salz in eine Pfanne geben. Den Reis dazu geben und aufkochen. Die Zimtblüten dazu geben und für ca. 30 Minuten unter rühren bei niedriger Stufe gar kochen. 



Rezept Apfel-Vanille-Kompott

2-3 Äpfel
4EL Zitronsaft
2dl Wasser
1 Vanilleschote 
2EL Zucker

Die Äpfel waschen, schälen und klein schneiden. Einen Topf mit Wasser vorbereiten. Zitronensaft, Zucker, Äpfel und Mark der Vanilleschote dazu geben und kurz aufkochen. Danach für ca. 10 Minuten bei mittlerer Stufe köcheln lassen. Zur Aufbewahrung in ein steriles Glas füllen.





Habt's fein.
Nica

Freitag, 25. August 2017

Oliven-Marmelade


Salü

Es gibt so Sachen die hört man und denkt sich erst mal - Hääää, das passt so irgendwie gar nicht-  Mit der Olivenmarmelade war das so bei mir. Und das obwohl ich während meiner Schwangerschaft kiloweise in Knoblauch eingelegte Oliven zusammen mit Magenbrot hätte verschlingen können. Aber in der Zeit hat man ja auch so seltsame Gelüste... Olivenmarmelade habe ich dann zwei Jahre später das erste mal probiert. Und ich muss sagen, die ist auch wenn man nicht schwanger ist, mindestens so fein, wie Knoblaucholiven mit Magenbrot als Schwangere.




Aber hey, fangen wir doch mal von vorne an, immerhin war ich schon lange nicht mehr hier auf dem Blog. Ich war ja wie jedes Jahr in Griechenland. Diesmal ganz langweilig in meiner Heimatstadt mit ein paar Ausflügen zu der nahe gelegenen Insel Lefkada, welche im übrigen die allerschönsten Strände hat. Aber sonst war ich eigentlich einfach bei uns zu Hause und hatte wieder mal das Vergnügen meine ganze Verwandtschaft zu sehen. Das ist nämlich so, sobald jemand erfährt, dass wir in der Stadt sind, klingelt das Telefon Sturm und alle wollen vorbeikommen. Ist ja auch irgendwie verständlich, man sieht sich ja auch nicht alle Tage.




Das habe ich dieses Jahr richtig genossen, ohne grosse Hektik, die kam dann erst am Vorabend unserer Abreise. Weil natürlich jeder etwas mitbringt, dass man unbedingt in die Schweiz mitnehmen muss. Olivenöl, Raki, Wein, Oregano, Oliven, Honig... Alles mögliche halt. Und da kommt nicht etwa die Tante mit einer kleinen Flasche Olivenöl, nein, da muss ein ganzer 10kg Kanister her. Raki im übrigen auch, und jetzt darfst du erklären, dass das nicht geht, weil da halt noch so Zollbestimmungen sind. Was für meine Verwandten total unverständlich ist. Sie wissen es, aber sie ignorieren es. Wenn es nämlich nach ihnen ginge, würden sie mir locker so schnell mal ein Lamm schlachten, damit ich das mitnehmen kann. Weil nur dieses Lammfleisch gut ist. Den Onkel konnte ich dann doch noch davon überzeugen, dass das keine gute Idee ist, weil wir doch so lange am Flughafen warten müssen und so Fleisch im Koffer... na ja...




Du hast also schon gepackt, weil du am morgen früh, nach Athen zum Flughafen musst und jetzt stehen da 20 Liter Olivenöl, 15 Liter Wein, 5 Liter Raki, 3kg Honig, und 2kg Oliven rum. Was machst du? Da lassen, kannst du es nicht. Wegschütten? Viel zu schade.... Du packst also alles wieder aus und schaffst Platz, verringerst das Gewicht indem du massenweise Kleider da lässt, die brauchst du eh nur dort, weil es in der Schweiz kalt ist. Suchst im ganzen Haus noch irgend eine Reisetasche und googelst nach den Zollbestimmungen. Rennst in der Nachbarschaft rum und fragst nach leeren PET-Flaschen, füllst alles ordnungsgemäss ab und packst wieder. Telefonierst in der Gegend rum und bittest deine Schwestern die sich irgendwo in Griechenland aufhalten (zum Glück in der Nähe) noch kurz zu Hause vorbei zu gehen und den Rest mit zu nehmen. Und dann hoffst du, dass deine Schwestern keinem Verwandten begegnen und vor allem nicht dem Onkel, der dann versuchen wird doch noch sein Lamm mitzugeben...




Es ist jedes mal das gleiche, und jedes mal schaffe ich es irgendwie doch noch alles in die Schweiz zu bringen. Ja, ja... im nachhinein bin ich ja froh, dass ich jetzt Olivenöl für ein ganzes Jahr hier habe.

Soviel zu meinen diesjährigen Sommerferien. Die Oliven-Marmelade? Die ist mir eingefallen, als ich nach den Ferien in meinen Kühlschrank geschaut habe und der, nebst ein paar Gurken im Glas noch Oliven enthielt.

Und deshalb kommen hier auch gleich zwei Rezepte für Oliven-Marmelade.


Grüne Oliven-Marmelade

300g Oliven
Saft und Abrieb von 1 Orange
Saft und Abrieb von 1/2 Zitrone
300g Gelierzucker
1dl Weisswein
1EL Ouzo

Die Oliven gut waschen, entsteinen und klein schneiden. Den Saft, Wein, Ouzo, Abrieb und Zucker in eine Pfanne geben und aufkochen. Sobald es kocht, die Oliven dazu geben und für 10-15 Minuten einkochen. Vom Herd nehmen und in Sterile Gläser abfüllen.



Und hier mein Favorit Kalamata-Oliven-Marmelade

300g Kalamata Olivenn
Saft und Abrieb von 1 Orange
Saft und Abrieb von 1/2 Zitrone
300 Zucker
1EL Olivenöl

Die Oliven gut waschen, entsteinen und klein schneiden. Den Saft, Abrieb und Zucker in eine Pfanne geben und aufkochen. Sobald es kocht, die Oliven dazu geben und für 10-15 Minuten einkochen. Vom Herd nehmen und das Olivenöl einrühren. In Sterile Gläser abfüllen.


Oliven-Marmelade passt übrigens hervorragend zu Fisch, Fleisch und Grillgemüse. Du kannst sie dir allerdings auch einfach so aufs Brot streichen.





Habt ein gutes Weekend.
Nica




Freitag, 14. April 2017

Gänseblümchen-Honig

Ich hab mir mal ein paar Gänseblümchen mitgenommen...




Eine Hand voll um genau zu sein, denn nach dem Löwenzahn-Honig, wollte ich endlich mal den Gäsneblümchen-Honig ausprobieren.




Erst mal eine kleine Portion, um zu testen ob der schmeckt. Vom Löwenzahn-Honig bin ich ja total begeistert. 




Der aufmerksame Leser ahnt es schon... Ja der schmeckt vorzüglich! Sonst wäre er nicht hier im Blog gelandet.




Das finden auch meine Jungs hier, die doch sehr skeptisch waren, als ich ihnen gesagt habe, dass ich aus den gepflückten Gänseblümchen, Honig mache. 




Und hier kommt auch gleich das Rezept dazu:


Für ein kleines Glas braucht ihr:

Eine Hand voll Gänseblümchen (mit Stiel und Blüte)
200g Zucker
1 Orange 
5dl Wasser

Eine Hand voll Gänseblümchen. Gut abspülen und abtropfen lassen.  Die Schale von einer Orange dazu geben, mit Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten aufkochen. Dann über Nacht zugedeckt in der Pfanne ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit in einer Pfanne auffangen. Die Gänseblümchen dabei gut ausdrücken. Den Zucker und 2EL Orangensaft dazu geben und kurz aufkochen lassen. Dann bei geringen Hitze einkochen. So lange bis der Honig eine Sirupartige Konsistenz erreicht hat. Je länger ihr den Honig köcheln lässt um so zähflüssiger wird er. Ihr könnt hierzu etwas Honig auf einen Teller tropfen lassen um die Konsistenz zu testen. Den noch heissen Honig in ein heisses, steriles Glas füllen und sofort verschliessen und auskühlen lassen.




Der Gänseblümchen-Honig eignet sich hervorragend zum süssen von Tee oder aufs Brot.




Und damit meine Lieben, verabschiede ich mich in die Ferien und wünsche euch allen ein ganz wunderbares Osterfest. Das muss vorher noch gefeiert werden. Dieses Jahr doppelt. 




Habt eine gute Zeit!
Herzlichst Nica


Samstag, 8. April 2017

Löwenzahnhonig

Salü

Löwenzahnhonig! Ja das gibts heute hier, denn ich hab mir vor zwei Tagen welchen gemacht.




Und heute, kurz vor Mittag, als ich aus dem Fenster schaute und den Löwenzahn so schön blühen sah, dachte ich, ich steig mal raus und sammle gleich noch mehr davon, denn der ist so fein, dass ich den gerne das ganze Jahr über in der Küche haben möchte.




Denn vor zwei Tagen ist nur ein Glas entstanden, obwohl mir meine Jungs kräftig beim pflücken geholfen haben. 




Löwenzahn Blätter habe ich bei der Gelegenheit natürlich auch gleich gepflückt. Daraus wird eine griechische Spezialität namens "Chorta" gemacht. Wenn ich noch dazu komme, werde ich dass dann auch verbloggen. Mal gucken.




Aber zurück zum Löwenzahnhonig. Der wird jetzt hier Morgens immer auf's Butterbrot gestrichen.




Und hier kommt auch gleich das Rezept:

Für ein Glas braucht ihr:

200g Löwenzahnblüten (nur die gelben Blütenblätter)
500g Zucker
1 Zitrone (unbehandelt)
1l Wasser




Den Löwenzahn an einem sonnig, warmen Tag pflücken. Am besten kurz vor Mittag. Gut abspülen und abtropfen lassen. Die gelben Blütenblätter von der Blüte zupfen und in eine Pfanne geben. Die Schale von 1 Zitrone dazu geben, mit Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten aufkochen. Dann für 24 Stunden zugedeckt in der Pfanne ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit in einer Pfanne auffangen. Die Blütenblätter dabei gut ausdrücken. Den Zucker und 2EL Zitronensaft dazu geben und kurz aufkochen lassen. Dann bei geringen Hitze einkochen. So lange bis der Honig eine Sirupartige Konsistenz erreicht hat. Je länger ihr den Honig köcheln lässt um so zähflüssiger wird er. Ich hab hier ca. 45 Minuten gebraucht und von der Konsistenz her, ist er so wie normaler Honig geworden. Ihr könnt hierzu etwas Honig auf einen Teller tropfen lassen um die Konsistenz zu testen. Den noch heissen Honig in ein heisses, steriles Glas füllen und sofort verschliessen und auskühlen lassen.




Habt ein feines Wochenende.
Nica

Sonntag, 2. April 2017

Bärlauch-Chips

Salü

Wieder mal was spontanes heute. Denn in Anbetracht dessen, dass ich grad ein ziemlich turbulentes aber total schönes Weekend hinter mit habe, begleitet von ganz viel Musik und Alkohol, hätte ich heute morgen nie gedacht, dass ich heute etwas anderes mache als Leichenmässig in der Wohnung rum zu schlurfen und mich mit ganz ganz viel Koffein wach zu halten.




Aber es kommt ja immer anders. Und obwohl, viel Koffein floss und auch die Sonnenbrille aufgesetzt werden musste um dem Tageslicht draußen stand zu halten, habe ich es raus geschafft. Tja, hat man Kids, geht das mit dem in der Wohnung rum schlurfen auch irgendwie gar nicht, obwohl der Lieblingsmann die Kleinen packt und morgens unterwegs ist, damit ich schlafen kann. 




Nach Hause bin ich dann mit einem grossen Sack voll Bärlauch gekommen. Entstanden sind nebst Pesto und Bärlauchbutter auch noch diese leckeren Bärlauch-Chips. Und weil ich die so fein finde, und grad so im Schuss bin, dachte ich ich verblogge die jetzt gleich. 




Ok, das Tageslicht war heute trotzdem nicht mein Freund. Drum habe ich alles in der dunklen Küche fotografiert. Ein paar Bündel Bärlauch habe ich nach all dem trotzdem noch hier stehen. Mal gucken was ich sonst noch daraus machen kann. 




Und hier kommt gleich noch das Rezept für die Bärlauch-Chips:

Bärlauch
Olivenöl
Salz

Den Bärlauch waschen und trocken tupfen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Olivenöl bepinseln. Etwas Salz drüber streuen und für ca. 20 Minuten in den auf 140 Grad vorgeheizten Ofen schieben. 




Die nächsten Tage, gehe ich dann mal ruhig an. ;-)




Habt einen guten Wochenstart morgen.
Herzlichst Nica

Montag, 23. Januar 2017

Weiss- Rote-Tomatensuppe

Salü

Eigentlich ist das so mit der Tomatensuppe. Ich mag Tomatensuppe nicht. Wenn etwas zu stark nach Tomate schmeckt, dann kann ich das nicht essen. Diese Suppe heute allerdings...




Die könnte ich echt jeden Tag essen. 




Und das nicht nur weil mein Auge beim Anblick dieser zwei sich vermischenden Farben gefallen daran findet, sondern, weil sie richtig fein ist. 




Jetzt wo es draussen so kalt ist, sowieso. Denn so ein Süppchen macht sich da immer gut. Natürlich habe ich sie hier nur für das Shooting so schön in Szene gesetzt mit der Tomate in welcher die rote Suppe drin ist. In Wahrheit, habe ich nach dem Shooting beide Suppen zusammen gekippt und meinem Gaumen eine Freude getan.




Aber wenn ihr Gäste habt und so eine Tomate in der Suppe serviert wird, dann werden die bestimmt begeistert sein. 




Sowas kann man natürlich auch mit anderem Gemüse machen, das sich aushöhlen und befüllen lässt. Peperoni zum Beispiel. Morgen vielleicht ;-) 




Aber erst mal kommt hier das Rezept für die Tomatensuppe weiss- rot. Aus der Küche hatten wir ja schon ewig lang nichts mehr hier. 




Für die weisse Tomatensuppe:

1kg reife Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
2dl Gemüsebrühe
200g Crème Fraîche
3 Stk. getrocknete Tomaten
Salz/Pfeffer
Olivenöl

Die Tomaten waschen und klein schneiden. Knoblauch schälen und andrücken. Kräuter waschen und trocken schütteln. Alles in einen Topf geben und mit den Händen zu einem Brei zerdrücken. Mit der Brühe einmal aufkochen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen und über einen zweiten topf stellen. Tomatenmischung hineinschütten und den ablaufenden klaren Fond auffangen. Auskühlen lassen. Den kalten Fond mit Crème Fraîche und den getrockneten Tomaten bei grosser Hitze um einen Drittel einkochen lassen. Suppe durch ein Sieb giessen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm halten.




Für die rote Tomatensuppe:

2 Zwiebeln
250g Kirschtomaten
Olivenöl
3TL Zucker
1EL Tomatenmark
5EL weissen Balsamico
3dl Gemüsebrühe
Salz/Pfeffer

Kirschtomaten und Zwiebeln klein schneiden. Olivenöl in die Pfanne geben und beides kurz anschwitzen. Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen. Das Tomatenmark unterrühren und mit dem Essig ablöschen. Brühe dazu geben. Suppe zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren und durch ein feines Sieb in einen Topf passieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Zum Servieren:

4 Fleischtomaten

Den unteren Viertel von den Tomaten wegschneiden. Mit einem Löffel entkernen und etwas aushöhlen. Die rote Tomatensuppe in die ausgehöhlte Tomaten giessen. Einen Teller drauf stellen und umdrehen. Nun kann die weisse Suppe dazu gegossen werden.




Habt eine guten Wochenstart.

Herzlichst Nica