Mittwoch, 24. August 2016

Bougaza mit Tonkabohne

Salü ihr Lieben

Tada... ich bin wieder da. Vollständig gesund und munter! Yeeee!!!! Also nicht, dass es mir irgendwie schlecht ging, aber da waren noch so einige üble Untersuchungen nötig um mir das zu bestätigen, was ich eigentlich schon die ganze Zeit wusste. Es geht mir gut. So, jetzt wissen es auch die Ärzte. Man sollte eben öfters auf den Patienten hören.




Und weil so eine Magenverstimmung automatisch die Konsequenz nach sich zieht, dass man fast nichts mehr essen darf, war der Hunger heute morgen umso grösser. Denn ich darf wieder alles Essen was das Herz begehrt!




Zum Frühstück reicht meistens ein Kaffee. Aber heute habe ich mir mal so ein richtig griechisches Frühstück gegönnt. Eine Bougaza.




Ganz ehrlich auch wenn ich keine Magenverstimmung habe, war mir bis zu den Sommerferien nie nach Bougaza. Dieses Jahr aber hab ich mir in den Ferien sogar zwei mal eine gegönnt. Und die war richtig lecker.




Da dachte ich heute morgen, ich back mal eine. Verfeinert hab ich sie zusätzlich mit etwas Tonkabohne.




Und hier kommt auch gleich das Rezept dazu:

500ml Milch
100g Gries
100g Zucker
1 Vanilleschote
1/2 Tonkabohne (optional)
50g Butter weich
1 Ei
1 Eigelb
1 Pack Filoteig
Puderzucker und Zimt zum bestäuben

Vanilleschote aufschneiden und das Mark entnehmen. Zusammen mit der Milch zum kochen bringen. Wer mag, reibt hier noch eine halbe Tonkabohne rein. Den Griess dazu geben und gut durchrühren. Solange auf dem Feuer lassen bis eine sämige Masse entsteht. Auskühlen lassen. Dabei immer wieder umrühren, so dass sich keine Haut bildet. Danach das Ei und das Eigelb unter rühren. Die Butter schmelzen. Ein Blech mit etwas Butter bestreichen. Für den Boden 4 Filoblätter in die Form legen. Dabei jedes Blatt mit Butter bestreichen. Darauf achten, dass Der Filoteig ca. 5 cm auf jeder Seite des Blechs rausragt. Die Griesbreifüllung gleichmässig auf den Filoteig verteilen. Die Ränder einschlagen. Mit weiteren 4 Filoblättern zudecken. Auch hier jedes Blatt mit Butter bestreichen. Für ca. 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen backen. Mit Puderzucker bestäuben. Wer mag kann hie auch noch Zimt drüberstreuen. Die Bougaza kann man warm aber auch kalt geniessen. Mir persönlich schmeckt sie warm besser.




Ich wünsche euch ein gutes gelingen.

Habt's fein.
Nica






Freitag, 19. August 2016

Ein Bild im Netz, Bakterien im Darm und griechische Spitäler

Halli Hallo

Heute mal ohne Fotos...

Grad von den Ferien zurück, sehe ich, was das Wetter angeht, keinen Unterschied wie vor 4 Wochen als ich mich auf den Weg nach Griechenland gemacht habe. Es regnet immer noch. Und obwohl ich euch hier keine schönen Fotos von meinen Ferien zeigen kann, weil mein Fotoapparat kaputt gegangen ist als ich dort ankam, dachte ich, ich schreib heute doch einen Post für euch, denn immerhin waren einige, anlässlich meines letzten Instagram Fotos doch etwas besorgt.

Zugegeben ich hab mir nicht viel überlegt, als ich es gepostet habe. Ich lag einfach auf einem Bett in einem Spital in Griechenland und vor mir dieser Tropf an dem ich hing, der im Sekundentakt, irgend welches Zeug (weiss jemand was da eigentlich genau drin ist?) in meine Venen beförderte. Das so ein Bild Besorgnis auslösen kann, ist mir dann erst im Nachhinein so richtig bewusst geworden, denn eigentlich ging es mir blendend zu dieser Zeit.

Ja ich muss gestehen, das fiese Instagram, social media Zeug hatte mich während den Ferien voll im Griff! Und das obwohl ich sonst nicht zu den Menschen gehöre die immer auf ihr Smart Phone schauen. Im Gegenteil ich bin eigentlich immer die, die Nachrichten und verpasste Anrufe erst einen Tag später sehe. Aber wir erinnern uns, mein Fotoapparat war kaputt und das Smart Phone, das einzige, mit welchem ich hi und da ein Bild machen konnte, von unseren bis dahin tollen Ferien.

Aber wie kam es zu diesem Bild? Eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen. Mit einer kleinen Magenverstimmung 4 Tage vor unserer Abreise in die Schweiz. Darauf folgten höllische Magenschmerzen mit Magendarm Symtomen. Alles kein Problem dachte ich, man hat ja Kinder und so eine Magendarm Grippe hat man mindestens ein mal im Jahr. Sie gehört zu den unangenehmen Dingen, aber wenn man nichts isst und schaut, dass man genug Flüssigkeit zu sich nimmt, ist sie nach 3 Tagen durch und alles ist ok.

Das war es auch die ersten zwei Tage. Bis ich plötzlich nur noch Blut in der Kloschüssel hatte. Ich ignoriere solch Symptome ja gerne mal. Vor allem wenn ich in einem fremden Land bin. Bzw. in einem südlichen Land. Denn wenn ich vor etwas Horror hatte, dann vor einem Spitalbesuch in Griechenland.

Obwohl ich noch nie in einem Spital war, hatte ich so meine Vorstellungen wie es dort zu und her geht. Ich muss natürlich auch sagen, dass meine Eltern da auch ganz viele Horrorgeschichten zu erzählen wissen, die ich natürlich schon 100 mal gehört habe.

Na ja, Blut im Stuhl darf man aber nicht ignorieren. Das meinte Google auf jeder Seite die ich geöffnet habe. Ja, ich gehöre zu den googlerinnen, die sich bei jedem kleinen Symtom, stundenlang im Netz rumtreiben ohne hinterher schlauer zu sein. Aber weil es nun mal viel Blut war, hab ich mich überwunden und das nächste Spital aufgesucht. Natürlich total wiederwillig. Man kann jetzt sagen, wer sucht freiwillig ein Spital auf? Niemand natürlich, aber wenn man das Spital schon von draussen sieht und es einem an ein verfallenes Gebäude erinnert, dann überlegt man es sich halt doch ein paar mal, ob man sich da rein begeben möchte, vor allem wenn man noch an die 100 Geschichten denkt.

Ihr müsst euch so in das Jahr, sagen wir mal 1943, zweiter Weltkrieg versetzten und euch so ein Lazarett vorstellen. Mit diesen alten Betten aus Eisen, so wie uns das im Film gezeigt wird. Schreiende und teilweise blutende Soldaten bzw. in unserem Fall hier normale Menschen. Rumrennendes Pflegepersonal, dass nicht mehr nachkommt mit der Versorgung und dazwischen noch die Angehörigen. Denn, gehst du in Griechenland in ein Spital, dann musst du 3 Sachen unbedingt mitnehmen. Das Wichtigste zuerst:

Einen Angehörigen.
Das kann irgend jemand sein, es wird nicht danach gefragt. Alleine im Spital, heisst, dass du dir wenn du z.B. durst hast, Wasser selber besorgen musst. Und das am Kiosk, der praktisch alles hat, aber auch nicht grad um die Ecke ist. Von WC Papier über Kaffee, Desinfektionsmittel, Zeitschriften und und und. In der Notfallaufnehme sowie im Patientenzimmer, hast du diese Dinger nämlich nicht. Wenn's blöd läuft, hast du nicht mal ein Kissen oder eine Decke.

Hygieneartikel:
Das gibt es einfach nicht. Bzw. gibt es schon, irgendwo im ganzen Spitalkomplex an diesem Kiosk. Der Angehörige ist dafür zuständig, dass du die auch bekommst. Selber mitbringen oder dort am kaufen. Essen wird zwar serviert, aber zu trinken bekommst du nichts.


Einen Dolmetscher:
Auch als Auslandgrieche brauchst du einen. Weil diese medizinischen Ausdrücke versteht keiner der nicht dort geboren wurde. Ich meine mein Griechisch ist gut, ich kann mich im Alltag sehr gut verständigen.  Aber Nachrichten schauen und Ärzte verstehen auf griechisch, da hab ich keine Chance. So musste ich der Ärztin nach dem ersten Satz einfach sagen: "Du musst mit mir wie mit einem Kind sprechen. Also vergiss diese Fachausdrücke und sprich über Pipi und Kaka."

Ein weiterer Punkt wäre die Geduld. Aber die braucht man auch hierzulande in einem Krankenhaus.
Wobei bei mir, trotz total überfüllter Notfallstation alles sehr schnell ging. Als ich das Blut erwähnte, wurde mir sofort eine Kanüle eingesetzt und ich an einen Tropf angeschlossen, dann durfte ich mich auf ein Bett legen.

So, und da lag ich nun auf dem Bett und hatte diesen Tropf vor mir. Mir persönlich ging es gut. Ich war ja nur da, weil Google meinte, das ich da unbedingt, dringend hin muss. Das meinten die Ärzte dann auch. "Du verlierst Blut und wir müssen wissen warum," hiess es nach der Blutuntersuchung. Also wurde ein quitschender Tisch herbei geschleift (ok er hatte Räder, aber die rollten nicht) auf welchem ein wichtiges Gerät stand.

Ich kam mir wie Frankensteins Monster vor, als man mir an beiden Armen und Beinen so riesige Zangen befestigte um ein EKG zu machen.

"Wir behalten dich heute sicher hier" meinte die Ärztin. Ich natürlich, total in Panik, denn ich wollte keine Nacht dort verbringen, meinte: "Nein!" Ich muss nach Zürich! Sofort! Ich fahre jetzt nach Athen und nehme den nächsten Flieger." "Doch, doch du bleibst hier, ich lass dich nicht gehen" meinte sie und verschwand hinter dem Vorhang. Sie kam dann nochmals kurz rein und meinte: "Übrigens, die haben da einen Fehler mit deinem Alter gemacht. Da steht 38, wie alt bist du?" Ich so: "Kein Fehler, ich bin 38!" Sie, total schockiert. "Oh bitte entschuldigen SIE, ich dachte SIE seien so ca. 25. Die 38 sieht man IHNEN gar nicht an! Wir müssen SIE noch röntgen." Und weg war sie.

Danach kam eine hektische Krankenschwester und meinte ich müsse in den ersten Stock hoch um mich röntgen zu lassen, aber sie habe im Moment keinen Rollstuhl für mich. Kein Problem dachte ich, nahm meine Tropf in die Hand und lief los.  Es ging mir ja gut! Die hektische Krankenschwester hinterher in jedem Zimmer den Gang runter einen Rollstuhl suchend. Beim Fahrstuhl angekommen sah sie meinen Angehörigen an und meinte: "Suchen Sie unbedingt einen Rollstuhl, der Lift befindet sich gleich hier auf der linken Seite. Er funktioniert leider nicht. Die Treppe ist auf der rechten Seite." Ja dann, brauchen wir dringend einen Rollstuhl, damit mein Angehöriger mich drauf setzen und mich dann die Treppe rauf tragen kann!!!??

Das sind dann so diese Momente, über die man sich, wenn es einem natürlich gut geht, kaputt lachen kann.

Von der Peinlichkeit im Röntgenzimmer will ich hier gar nicht gross erzählen. Ich kann nur sagen, dass mein Mann vorher am Strand, denn da kam ich grad her, mein Bikinioberteil hinten so fest zusammengebunden hatte, dass der arme Röntgenmann den Doktor gemacht hat, bis er diesen Knoten auf hatte. Ich konnte das Oberteil ja nicht einfach überstreifen mit der Kanüle im Arm und den Tropf in der Hand.

Zurück in der Notaufnahme war alles bereit um mich ins Zimmer zu bringen wo ich die Nacht verbringen sollte. Ich lag wieder auf dem Bett und ein 2 Meter Mann kam, um mich in mein Zimmer zu bringen. Ich dachte natürlich der schiebt mich jetzt mit dem Bett ins Zimmer. So wie das hier zu Lande üblich ist. "Bist du bereit?" fragte er. Ich nickte. Er hängte den Tropf vom Gestell und meinte. "Steh auf, wir laufen los."  Und so liefen wir. Der zwei Meter Mann vorne den Tropf tragend und ich hinterher in das Zimmer. Ich durfte mir ein Bett aussuchen, er hängte den Tropf wieder auf die Stange und sagte: "Gute Nacht."

Als ich dann auf dem Bett sass, bekam ich einen Lachanfall. Sorry das war zu viel. Ok ich konnte wenigstens lachen, mir ging es ja gut. Natürlich war da eine Besorgnis, des verlierenden Blutes wegen, aber ich dachte mir, wenn ich so viel Blut verliere, dann müsste mir doch irgendwie schwindlig sein. Aber nichts war.

Als das Zimmer dann voll wurde mit Patienten denen es wirklich nicht gut ging musste ich dann mal meinen Tropf packen und nach draußen eine rauchen gehen. Das Gestell hatte zwar Räder, aber auch die rollten nicht und so in den Gängen rum schleifen wollte ich es nicht.

Schlafen konnte man nicht wirklich, denn man hatte die Patienten um sich, denen es wirklich nicht gut geht und deren Angehörige. Schnarchen, stöhnen, weinen die ganze Nacht. Ärzte, Krankenschwestern die rein und raus laufen. Krankengeschichten die man gar nicht wissen möchte... bekommt man alles mit. Null Privatsphäre. Eine Klimaanlage... immerhin.

Am nächsten Morgen Punkt 10 Uhr kamen sie dann, die Götter in weiss. Alle gleichzeitig zu jedem Patienten. Ok, da waren Vorhänge die einem vielleicht etwas Privatsphäre gegeben hätten, während den Untersuchungen, aber die konnte man nicht ziehen weil sonst kein Platz da gewesen wäre. Da standen überall Angehörige rum.

Der Doktor, meinte dann, mann müsse mich noch eine Nacht dort behalten. Die Röntgenaufnahmen hätten nichts gezeigt. Ich natürlich "Nein! das geht nicht! Morgen fliegt mein Flieger und ich muss heute nach Athen! Ich bleibe nicht noch eine Nacht hier!" "Dann schauen wir uns nochmal die Blutwerte an und entscheiden dann. Du musst aber unbedingt abnehmen und weniger rauchen. In deinem Alter kannst du dir das schon noch leisten, aber sobald du auf die 40 zu gehst, musst du aufpassen!" meinte er. Und dann, ein Blick auf meine Akte. "Wie alt bist du nochmal? Ich glaub die haben einen Fehler gemacht hier." Ich so: "38" Er darauf: "Dann hören SIE sofort auf zu rauchen!"

Auch die Alkoholfrage war amüsant: "Was? SIE trinken nicht regelmässig Alkohol? Was trinken sie dann?" Weiss nicht, Wasser vielleicht?

Vollgepumpt mit Flüssigkeit und Antibiotika haben sie mich dann wiederwillig gehen lassen. Die Blutwerte waren gestiegen. Uffffffffff nochmals Glück gehabt.

Zwei Sachen nehme ich aus dem Erlebten mit.

Erstens: Die Spitäler sind in einem katastrophalen Zustand. Alles ist völlig veraltet und es gibt kein Pflegepersonal. Trotzdem konnten alle nötigen Untersuchungen gemacht werden und das in einer erstaunlich kurzen Zeit. Die Hygiene ist mehr als mangelhaft. In der Notfallstation lief eine dahergelaufene Katze rum und miaute die ganze Nacht. Die Ärzte waren sehr kompetent und irgendwie total menschlich. Auch schön mal sowas zu sehen. Es war gar nicht so schlimm und sehr spannend das mal zu sehen. Auch wenn unfreiwillig. Ich hätte meinen letzten Tag in Griechenland doch lieber anders erlebt. Aber hey, es geht mir gut, die Ärzte haben einen guten Job gemacht und das ist die Hauptsache. Auch die Patienten welche Schmerzen hatten, wurden immer sofort betreut. Darum geht es doch, wenn man in einem Spital ist. Die Angehörigen, die sind die Leidtragenden, die den ganzen Aufwand haben, sie übernehmen so zu sagen den Job des fehlenden Pflegepersonals.

Zweitens: Danke Schweiz und deinem Klima. Auch wenn ich deswegen immer nörgle... Keine Sonne das ganze Jahr, immer kalt.... ich bin mindestens 10 Jahre jünger als jede Griechin in meinem Alter :-)

Dass ich zu Fett bin und zu viel rauche, dass wusste ich vorher schon. :-)

So und nun gehe ich mal zum Hausarzt ;-)

Auf bald.
Nica


Dienstag, 5. Juli 2016

Becher, Becher, Becher...

Hallo ihr Lieben

Also bevor ich mich in den Flieger setze und die lang ersehnten Sommerferien geniesse, noch ein kurzer Post von mir. Eigentlich war ja gar keiner geplant, aber meine Becher wollte ich euch doch noch zeigen bevor ich weg bin.




Denn nach den Ferien gehts an die Scheibe! 




Ja ja ich wage mich mal ran ans Töpfern wie die Profis! Kurs ist gebucht und die Vorfreude riesig. Diese hier habe ich von Hand geformt, bzw. ausgewallt und zusammengesetzt.  mit Strukturrollen verziert. Glasur aufgetragen und gleich mit dem Schwamm wieder weggewischt. Der schwarze Becher ist ganz einfach aus schwarzem Ton gemacht. 




Die letzten Posts waren schon recht Ton lastig, und ich befürchte, dies wird sich im Hinblick auf meine liebe zum Ton, die sich in der letzten Zeit entwickelt hat, auch nicht gross ändern. 




Auch wenn ich inzwischen bereits sehr viel anderes gewerkelt habe. Hauptsächlich mit und für die Kids. Aber dazu nach den Ferien mehr...




Und weil noch Dienstag ist, geht das jetzt gleich zum kreativen Dienstag.


Habt eine ganz gute Zeit.

Wir lesen uns :-)

Eure Nica


Mittwoch, 8. Juni 2016

Eine Woche Sommer!

Huhu

Seit genau einer Woche haben wir Sommer. Wie schön! Nur leider regnet es die ganze Zeit.  Aber ich habe beschlossen, diesem Regen zu trotzen und alle Gummistiefel und Winterschuhe in den Keller gebracht. Die Pullover im Schrank ganz nach hinten geschoben und alle Sommerkleider, T-Shirts und kurze Hosen hervorgekramt.




Wie gut, dass ich mir letztes Jahr die braunen Salt Walter Schuhe gekauft habe die nicht nur dem Meerwasser standhalten, sondern auch dem Regen. Und weil sie so wunderbar bequem sind, musste ich mir letzte Woche gleich noch ein Paar in Blau besorgen. Mit den roten liebäugle ich noch, aber die kommen bestimmt noch dazu.




Ein neues Trottinett musste auch her. Zum Geburtstag von meinem Liebsten geschenkt. So muss ich nicht durch's ganze Quartier schreien und rennen, wenn die kleinen waghalsige Sprünge richtung Strasse machen, sondern bin immer gleich zur Stelle.




Eine Blumenkette aus Margeriten, von den zwei süssesten Jungs, mit welcher ich den ganzen Tag rumlaufen durfte. Wie schön man sich fühlt mit so einer Blumenkette um den Hals!




 Das müsst ihr echt mal probieren. Unbedingt empfehlenswert ;-)




Ein feiner Rosensirup und zwei wunderschöne Bücher von der kleinen Schwester. Welche die besten Fotos überhaupt macht und sie so schön zusammenstellt. Ich könnte den ganzen Tag darin rumblättern.




Hier ein paar Eindrücke aus dem Liebeskummer Buch. Einfach genial meine kleine  :-)









Und hier noch ein paar vom Schnickschnack Buch... Ich liebe Schnickschnack!










Und damit meine lieben verabschiede ich mich in den Sommer... Die Ferien beginnen hier zwar erst Mitte Juli, aber ich bin jetzt im Sommermodus, soll's doch runterschütten wie es will, ich hab hier Sommer!

Habt eine gute Zeit.

Nica

Montag, 6. Juni 2016

Rhabarber Allerlei

Salü

Heute gibts Süsses! Und zwar gleich vier mal :-)




Ich hab nämlich ganz viel Rhabarber bekommen. Und der musste verarbeitet werden. Drum gabs nebst einer Rhabarberwähe auch noch sowas wie einen no bake Cheesecake. 




Dazu noch Rhabarbersirup nach diesem Rezept HIER...




Und natürlich auch Rhabarberkonfi.




Ja, so viel Rosa muss ab und zu schon sein. Vor allem wenn es draussen grau und nass ist. 





Für die Wähe, bin ich nach diesem Rezept HIER vorgegangen und habe die Zwetschgen durch blanchierten Rhabarberstücke ersetzt. Damit das ganze noch schön ausschaut habe ich mir ein paar Zöpfe gemacht aus Rhabarber. Dazu habe ich mit dem Sparschäler einfach ein paar Streifen geschnitten, diese in etwas Zucker und Wasser ziehen lassen und diese zu Zöpfen geflochten. Diese wurden dann nach der hälfte der Backzeit auf die Wähe gelegt, zurechtgeschnitten und fertig gebacken.





Für den no bake Cheesecake habe ich Mürbeteig blindgebacken. Mit dieser Füllung HIER gefüllt. Die Rhabarberstreifen wie oben beschrieben zurechtgeschnitten und danach in etwas Zuckerwasser kurz blanchiert. Zöpfe daraus gemacht, auf den Cheesecake gelegt und mit der Küchenschere zurechtgeschnitten. 




Habt eine gute Woche.

Alles Liebe Nica















Samstag, 4. Juni 2016

Drei-Käseaufstrich "Valentina" und Fladenbrot

Hallo

Es gibt so Sachen, die probiert mann mal und dann gehen sie einem nicht mehr aus dem Kopf, weil sie so lecker sind.




So ging es mir mit diesem Drei-Käseaufstrich von Valentina den ich vor kurzem bei einem kleinen Apéro probiert habe. 




Bzw. ich hab nicht nur probiert, ich konnte fast nicht mehr aufhören mit essen.




Also musste das Rezept her. Denn so ein Aufstrich muss einfach verbloggt werden. 




Den Aufstrich kann man natürlich mit Crackern, Brot oder Gemüsestreifen geniessen. Ich kann ihn mir auch auf einer feinen Käseplatte gut vorstellen. Bei uns gab's heute Fladenbrot dazu.




Rezept Drei-Käseaufstrich "Valentina"

200g Frischkäse
100g Feta
100g geriebener Parmesan
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
Salz/Pfeffer

gemischte Nüsse

Schnittlauch und Petersilie klein schneiden. Feta zerbröseln. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Auf Cellophan legen und gut einrollen. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Nussmessung in der Pfanne rösten. Auskühlen lassen und danach die Käserolle darin wälzen. 




Für das Fladenbrot:

500g Mehl
2TL Salz
2TL Zucker
3dl lauwarmes Wasser
10g Trockenhefe
2EL Olivenöl

Mehl, Salz, Zucker in eine Schüssel geben und gut vermischen. Eine Mulde eindrücken. Wasser und Hefe dazu geben und mit Mehl bedecken. Für ca. 15 Minuten stehen lassen. Olivenöl dazu geben und alles zu einem Teig verkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde aufgehen lassen. Teig in 8 Teile teilen und Fladen daraus auswallen. Mit der Gabel einstechen und in Olivenöl goldbraun braten.




Danke meine liebe Valentina für dieses feine Rezept! 




Habt ein feines Weekend!

Nica

Freitag, 27. Mai 2016

Kichererbsen.... mjammiii...

Salü ihr Lieben

Erst mal herzlich willkommen allen neuen Lesern, und ein grosses Dankeschön den schon bekannten für die lieben Kommentare, welche ihr mir hier immer hinterlässt.




Ich greif hier mal wieder in mein Fotoarchiv um wenigstens ein paar Posts aus der Küche zu Stande zu bringen, denn zur Zeit bin ich etwas faul. Irgendwie komme ich einfach nicht dazu das gekochte zu fotografieren. 




Gekocht habe ich die Kichererbsen während meiner Fastenzeit, nur habe ich es nie geschafft sie zu verbloggen. Und weil meine Box so leer steht, dachte ich, ich stelle euch heute das Rezept für die feinen Kichererbsen hier rein. 




Und die sind wirklich fein und einfach zu kochen noch dazu :-)  




Rezept:

250g Kichererbsen
2EL Ghee
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1/2 TL Bockshornkleesamen
ca. 6 Curryblätter
2 Limettenblätter
1-2 Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
Kurkuma und Salz


Kichererbsen über Nacht einweichen, dann bissfest kochen. (Man kann hier auch schon fertige aus dem Glas nehmen). Abtropfen lassen, mit Salz und Kurkuma würzen und bei Seite stellen. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Ghee in einer Panne erhitzen, Bockshornkleesamen dazu geben und warten bis diese etwas Farbe angenommen haben. Die Zwiebeln, Knoblauch und die Chilischote dazu geben und etwas anbraten. Die Curry- und Limettenblätter dazu geben und mit braten. Die Kichererbsen in die Gewürzbutter geben und alles gut vermischen. 




Habt ein schönes Wochenende :-)

Nica