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Dienstag, 29. August 2017

Malparty*

Hallo ihr Lieben

Wenn ich jetzt nochmals Kind wäre, und mir eine Mottoparty für meinen Geburtstag aussuchen dürfte, dann wäre das Motto Malen bestimmt unter den ersten 5 gelandet.




Wieso malen? Weil malen für mich als Kind etwas war, was ich total gerne gemacht habe. Ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen.




Später dann, habe ich das Malen exzessiv betrieben. Mit eigenem Atelier, Ausstellungen und allem was dazu gehört. Tage und Nächtelang stand ich da und habe Leinwände bemalt. Und wenn ich heute zurückdenke, dann vermisse ich das malen schon ein wenig. Wie wunderbar es war. Sich einfach auszutoben auf einer leeren weissen Leinwand. Ich sehne mich nach dieser Zeit, wo ich noch Zeit zum malen hatte, unbegrenzt, ohne mir Gedanken machen zu müssen, was ich alles noch erledigen muss, was ich wieder kochen soll oder wo ich wen abzuholen brauche. Ja, ja, das waren noch Zeiten...




Aber bevor ich hier in Nostalgie zu dieser wundervollen Zeit in meinem Leben versinke, kommen wir zurück zu unserer Party hier. 




Eigentlich könnt ihr an solch einer Malparty tausend Sachen machen. So gross ist die Auswahl an Farben und Techniken das Malen betreffend. Ich könnte hier einen Endlospost darüber verfassen was ihr alles machen könntet. Aber das würde den Rahmen sprengen. 




Wenn ihr einen Raum habt in welchem sich die Kids mit Farbe und Pinseln austoben können, ohne auf 1000 Sachen Rücksicht nehmen zu müssen, dann stellt ihnen Leinwände, Farben und Pinsel zur verfügung und lasst sie drauf los malen. Habt ihr das nicht, dann empfehle ich die Zuckerkreide. Zwar hat die nicht wirklich etwas mit malen zu tun, weil kein Pinsel benötigt wird, aber die Kids werden dennoch Spass dran haben. Versprochen :-)




Wieso Zuckerkreide? Weil ich im Umgang mit kleinen Kids gemerkt habe, wie begeistert sie von diesem Effekt sind, wenn die Kreide trocknet und das Bild ganz knallig auf dem Schwarz zum Vorschein kommt. Zudem lieben Kids Dinge die in Wasser schwimmen. Also werden sich ganz bestimmt auch diese Kids hinsetzen, welche sonst lieber anderes machen als malen. Schon nur um einfach ihre Hände ins Zuckerwasser zu tauchen ;-)




Für die Zuckerkreide braucht ihr:

Strassenmalkreide
5dl Wasser
3 EL Zucker
1 Schüssel
schwarzes Papier

Zucker und Wasser in der Schüssel auflösen. Die Kreide rein legen und ca 1 Stunde darin liegen lassen, so dass sie sich mit dem Zuckerwasser vollsaugen kann. Nun könnt ihr mit der Kreide auf das schwarze Papier malen. Anfangs sieht das nicht so spektakulär aus. Ist das Bild jedoch getrocknet, wird die Farbe ganz knallig und leuchtend.




Der Zucker bewirkt, dass die Farbe besser auf dem Untergrund haftet. Daher diese leuchtende Farbe. Die Kreidekrümel können ganz einfach vom Bild gewischt werden.




Wollt ihr das Malen mit x Kids im Wohnzimmer trotzdem durchziehen, dann hab ich hier natürlich auch eine Empfehlung für euch. Die Malverrückten finden das natürlich keine Alternative, aber als Mama mit 20 Kids in der Wohnung, empfinde ich diese Möglichkeit zu malen, als doch relativ entspannter als wenn überall Gläser mit Farbe und Wasser rumstehen. Zudem habt ihr garantiert kein umgekipptes Wasserglas ;-)




Diese Pinsel, welche bereits mit Tusche befüllt sind oder die, welche ihr mit Wasser füllen und dann einfach Farbe aufnehmen könnt. Aber Achtung, bei den Letzteren, auch wenn die Versuchung gross ist, so einen Pinsel selber mit Farbe befüllen zu wollen, so muss ich euch davon abraten. Die Farbpigmente in den meisten Farben sind zu grob und verstopfen euch die Pinsel. Das funktioniert nur mit Tusche, weil da die Pigmente viel feiner sind. 




Viel Spass beim ausprobieren.

Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch


Montag, 15. Mai 2017

Workshop bei Faber-Castell... wieder mal zeichnen...

Hallo ihr Lieben

Letzten Mittwoch war ich eingeladen bei Faber-Castell Schweiz zu einem Workshop hier in Zürich. Mein überhaupt erster muss ich dazu sagen. Aber als mich die liebe Claudia angeschrieben hat, musste ich einfach zusagen, weil ich ein ziemlicher Fan, von allem bin, was mit Farben zu tun hat. Auch wenn das hier im Blog nicht immer so rüberkommt, der Anblick von so einem schön sortierten Kasten mit Buntstiften aller Art zieht mich magisch an. Und das obwohl ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gezeichnet habe.




Wir durften dort alle möglichen Produkte testen. Sei dies diverse Stifte, Marker, Farbstifte, Gelatos, Bleistifte, Kreiden und vieles mehr. Das ist schone eine coole Sache, denn vieles kenne ich zwar vom sehen her, wenn ich wieder mal im Künstlerbedarfladen bin, aber so richtig ausprobiert hab ich vieles noch nicht. Ich zeige euch hier allerdings nicht die Karten welche ich am Workshop selber gestaltet habe, die sind nämlich nicht so toll geworden. Bzw. an so einem Workshop geht es mir nie ums Endprodukt sondern ums ausprobieren eben all dieser Materialien. Denn zeichnen braucht Zeit und an so einem Workshop ist die Zeit begrenzt und die verschiedenen Materialien zu viele um sie alle schön in ein Endprodukt zu packen. Also hiess es ausprobieren ohne etwas Konkretes zu zeichnen und rauszufinden, was den nun an diesen Produkten von Faber-Castell so besonders ist.




Da wäre erst mal die Qualität. Die war bei allen getesteten Produkten von Faber-Castell, hervorragend. Und wenn euch meine Meinung zur Qualität von allem was ihr benutzt um zu zeichnen oder zu malen, interessiert, dann kann ich nur folgendes sagen: Die Qualität bei Farbe, sei das in Form eines Farbstiftes oder Malfarbe, macht extrem viel aus. Ich erinnere mich, an meine ersten Zeichenversuche mit so billigen Farbstiften, welche ich im Set von irgend einer Tante, damals als Kind, bekommen habe. Das war purer Frust. So frustrierend, weil sie nicht genug Pigmente abgaben um eine schöne Färbung hin zu bekommen. Tausendmal musste ich mit ganz viel Druck drüber malen und sowas macht einfach keinen Spass. Zur Nachhaltigkeit der Faber-Castell Produkte könnt ihr hier was lesen.




Wenn ich also einem Kind eine Freude machen möchte, dann kaufe ich hochwertige Farben und nicht das zwar für Kinder heiss begehrte Set, bestehend aus irgend welchen Comic Lieblingsfiguren mit 200 Farbstiften, Malkasten, Wachsmalstifte inklusive, sondern eher das was preislich genau so teuer ist, aber von der Qualität einfach viel besser. Es spielt dann auch keine Rolle, dass ich nur 20 Farben zur Auswahl habe. Das ist meine persönliche Meinung.




Das Produkt, welches mich am meisten fasziniert hat an diesem Workshop, waren die Graphit Aquarellstifte. Aussehen tun sie wie normale Bleistifte und es gibt sie in verschiedenen Härten. Damit kann man zeichnen und hinterher mit einem Pinsel und etwas Wasser, einen schönen Aquarelleffekt erzeugen. 




Ich bin ja eigentlich nicht so der Karten Gestaltungsmensch. Ich weiss nicht wieso, aber ich hab da immer etwas Mühe ein Motiv für meine Karten zu finden. Am Weekend dann, bin ich zum Künstlerladen gegangen und hab mir die Graphitstifte und so Aquarellpapier Postkarten besorgt. Postkarten gefallen mir irgendwie besser als diese Aufklappbaren. Die sind Kompakter ;-)




Abzeichnen ist auch so etwas, was mir nicht so liegt. Ich zeichne lieber Freihändig. Aber, weil ich wiedermal so ideenlos war das Motiv betreffend, habe ich mich durch mein Instagramaccount gescrolt und mir einfach ein paar Motive daraus gepickt. Nebst den Graphit Aquarellstiften kamen noch die von Faber-Castell zur verfügung gestellten Color-GRIP Farbstifte zum Einsatz, welche auch wasservermalbar sind. Danke an dieser Stelle dem Team von Faber-Castell Schweiz für die tollen Materialien und den sehr interessanten Workshop. Auch ein riesiges Dankeschön an Claudia Marson, welche alles organisiert hat. 




Und weil das Beste immer zum Schluss kommt... So Workshops sind ja zum einten der Produkte wegen sehr interessant, aber da wären noch die Menschen welche daran teilnehmen. Mein Gegenüber war die kreative und überaus talentierte Natalie vom wundervollen Blog schaeresteipapier. Ich hab mich so gefreut dich kennenzulernen und bin überzeugt, dass wir uns nicht das letzte mal begegnet sind. So viel gab und gibt es da noch auszutauschen.




Habt eine gute Woche!
Nica

Montag, 27. Februar 2017

Wachsmalstifte aus Sojawachs selber herstellen


Hallo ihr Lieben

Es gibt so Sachen die muss man einfach mal ausprobiert haben. Farben selber herstellen gehört auf jeden Fall dazu. Ich hab früher oft meine Malfarben selber hergestellt, seit ich aber nicht mehr regelmässig male, ist diese spannende Tätigkeit in den Hintergrund getreten.




Bis Gestern. Da hat es mich wieder gepackt. Ich wollte allerdings keine Malfarbe herstellen sondern etwas neues ausprobieren. Also habe ich Wachsmalstifte selber hergestellt. 




Wieso Wachsmalstifte? Weil die hier von den Kids heiss geliebt werden. Ich finde Wachsmalstifte ja oft mühsam zum malen. Meistens sind sie mir zu hart und geben nicht so leicht Farbe ab. Oft muss man da schon fest drücken, damit eine satte Farbe entsteht. 




Nicht so bei den selbst gemachten. Denn da kann man die Stärke je nach Wachs selbst bestimmen. Auch die Intensität der Farbe. Je mehr Pigmente darin enthalten sind, um so kräftiger werden die Farben. 




Ich mag Wachsmalstifte, wenn sie weich sind und kräftige Farben abgeben. Darum habe ich zur Herstellung auf weiche Wachse gesetzt und ordentlich Pigmente dazu geschüttet. 




Zugegeben, es ist eine Zeitintensive Sache, so Wachsmalstifte selber herzustellen, wenn man verschiedene Farben machen möchte. Aber ich finde es lohnt sich. Ein bisschen ausprobieren muss man allerdings, bis man das gewünschte Ergebnis hat.




Viele mögen es vielleicht auch, so Wachsmalstifte in verschiedenen Formen herzustellen. Hierzu kann jede beliebige Silikonform genommen werden. Ich persönlich mag das nicht so. Sicher sehen so Wachsmalstifte in z.B. Auto-, Blumen-, Pralinen- oder was weiss ich für eine Form cool aus. Aber um damit zu malen, bevorzuge ich die ganz normale Stäbchenform.




Leider besitze ich keine solche Stäbchen Gussform. Darum hab ich mir einfach die Jumbo Trinkhalme aus Papier als Gussform genommen. Sie sind vom Durchmesser perfekt für so Wachsmalstifte. Im übrigen habe ich das auch mit den Plastik Trinkhalmen ausprobiert. Da muss ich sagen, dass die sich etwas verformen, wenn das heisse Wachs eingegossen wird. Wen das nicht stört, dem kann ich die auch empfehlen, die Wachsmalstifte haben dann eine glattere Oberfläche als die welche in Papier Trinkhalmen gegossen wurden. Natürlich kann man sich hier auch aus Papier eine Form drehen. Oder man kann als Form ganz normalen Ton nehmen und dort einen Holzstab in der gewünschten Grösse reinstecken und so eine Giessform kreieren. Leider hatte ich keinen Ton zu Hause, darum die Trinkhalme :-)




Schön, bei den selbst gemachten Wachsmalstiften ist natürlich auch, dass ihr wisst, was drin ist. Meine hier bestehen aus Soja- und Bienenwachs. Sojawachs ersetzt hier das Stearin, welches für die Stabilität der Stifte sorgt. Da Sojawachs ein relativ weicher Wachs ist, kommt mir das grad entgegen. Ihr könnt hier natürlich auch ganz normale Teelichter aus Stearin verwenden. Oder alle drei Wachse mischen, wenn ihr die Stifte härter mögt. Einfach ausprobieren sage ich da nur :-)



Und hier kommt auch gleich das Rezept: 


1 Teil Sojawachs
1 Teil Bienenwachs
1 Teil Stearin (optional)
1-2 TL Farbpigmente (ungiftige) je nach Farbintensität
Jumbo Trinkhalme aus Papier
Klebeband
kleiner Trichter
Gefäss um Wachs zu schmelzen

Wachs und Farbpigmente in eine Schale geben und über dem Wasserbad schmelzen. Trinkhalm an einem Ende gut mit Klebeband zukleben. Trinkhalm in ein Glas stellen und den Trichter oben rein stecken. Geschmolzenen Wachs mit den Pigmenten gut verrühren und in den Trinkhalm giessen. Etwas auskühlen lassen. Der Wachs sackt beim trocknen zusammen, bzw. es entsteht in der Mitte ein Loch. Daher nochmals nachgiessen und aushärten lassen. Trinkhalm entfernen. Der Wachsstift kann nun in beliebig grosse Stücke geschnitten werden.




Die Reinigung der Giessform ist bei diesem ganzen Wachsmalstiften giessen das aufwändigste. Mein Tipp daher: Wachs, löst sich mit ganz normalem Pflanzenöl sehr gut.




Habt eine gute Woche! 

Herzlichst Nica


verlinkt mit Creadienstag









Freitag, 27. Januar 2017

Schnipp-Schnapp...

Salü

Ich bin hier mal am weiter experimentieren...




Denn aus meinen Experimenten mit der Graphit Knete, hatte ich hier am Ende eine menge bemaltes und bedrucktes Papier, welches eigentlich nur dazu gedacht war, mal auszuprobieren, was dieses Zeug alles kann, bevor ich mich damit an ein aufwändigeres Projekt wage.




Da mir die Ergebnisse so gut gefallen haben, war es einfach zu Schade, diese Versuche in meine Zeichnungsmappe verschwinden zu lassen, oder gar ins Altpapier zu legen.




Also hab ich mal ein bisschen rum geschnippelt. Für mich das Naheliegendste wenn ich an Papier denke. Ok, falten wäre auch etwas, was mir in Zusammenhang mit Papier so als erstes in den Sinn kommt. Aber nach Falten war mir irgendwie nicht.




Und weil Schere nun mal Papier schneidet, hab ich das auch gleich gemacht und dann neu zusammengefügt...




Schnipsel sortieren, wäre so das nächste was mir dazu einfällt. In dunkel und hell und alles was dazwischen kommt.... und dann Farblich anordnen.... Eigentlich eine gute Übung um die Wahrnehmung zu schulen. Aber nicht dieses Wochenende oder in nächster Zeit. 




Hier sollte jetzt noch eine Erkenntnis rein. Immerhin bin ich am experimentieren. Keine bahnbrechende zwar, aber immerhin; Ab und zu lohnt es sich etwas zu zerstören um neues daraus zu schaffen. Und, ich brauch jetzt dringend ein paar Rahmen :-)




Ich wünsche euch ein ganz schönes Weekend. Bei mir, leider keine Chance für die ersehnte Langeweile.

Habt's fein.
Nica

verlinkt mit: muellerinart

Mittwoch, 25. Januar 2017

Art Graf; Graphit Knete zum malen und experimentieren

Hallo

So ein bisschen Zeit zum experimentieren muss ich mir schon immer nehmen... Immerhin ist diese Zeit die fruchtbarste, wenn es um kreatives Schaffen geht.




Leider geht diese wertvolle und so fruchtbare Zeit für's experimentieren, heutzutage oft verloren, weil immer alles, sofort, gleich und überhaupt perfekt sein muss. 




Wenn ich etwas nicht weiss, dann google ich einfach danach. Und prompt habe ich 1000 Ideen, am besten mit detaillierter Anleitung vor mir, die ich nur Schritt für Schritt umsetzen muss. Und das Netz ist voll damit. So viel Inspiration! Zuviel fast, wenn ihr mich fragt. 




In solch Zeiten der Überflutung an Inspiration, besinne ich mich gerne an die für mich ursprünglichste Art sich auszudrücken. Das Zeichnen und Malen. Denn eigentlich liegt da meine Passion. In den letzen 10 Jahren zwar total in den Hintergund gerückt, weil halt kein Atelier und Platz mehr vorhanden ist und irgendwie die Zeit und Ruhe dazu fehlte. Denn, wenn ich zeichne oder male brauche ich im Gegensatz zu handwerklichen Arbeiten oder Basteleien diese zwei Dinge ganz unbedingt. 




Das ist mit eigenen Kindern für mich kaum machbar. Die paar Stunden die Abends bleiben, sind vollgepackt mit anderen Sachen. Ja klar mag jetzt der einte oder andere sagen, der diesen Blog hier verfolgt, da wird ja so viel anderes gemacht. Aber das ist definitiv nicht das gliche. Basteln kann ich auch, wenn ich mir nebenher Gedanken über etwas völlig anderes mache. Ich bastle währendem ich  TV schaue. Basteln geht so nebenher. Das geht bei malen und zeichnen nicht. Da muss der Kopf frei sein. Bastle ich nämlich etwas, dann weiss ich im vornherein schon was ich mache, muss es also nur noch umsetzen. Zeichnen und Malen hingegen, ist bei mir ein Gefühl das während dem passiert. 




Aber ich schweife wieder mal ab von dem was ich eigentlich schreiben wollte. Es ging mir eigentlich ums experimentieren. Und wie wichtig das ist. Zum einten um etwas zu begreifen und zum anderen, weil durch experimentieren einfach Sachen entstehen, die man bei Pinterest nicht sieht. Dort werden nur die schönen Endergebnisse präsentiert und Anleitungen gegeben. 




Beim experimentieren allerdings, da passieren ganz spannende Sachen. Und diese spannenden Sachen wiederum, diese Vernetzungen, die da stattfinden, die bekommt ihr mit keiner Anleitung mitgeliefert. Umso wichtiger also sich die Zeit zu nehmen zu experimentieren. Das ist das A und O. 




Was für mich unbedingt mit zum experimentieren gehört, ist mir Dinge genau anzuschauen. Sie zu studieren. Das kann etwas in der Natur sein oder etwas wie dieses knetbare Graphit im Künstlerbedarfladen.




Denn eigentlich hätte ich auch einfach da dran vorbei laufen können, immerhin war ich da um mir einfach Leinwände zu besorgen. Zudem war ich noch im Stress, weil ich meine Jungs abholen musste. 




Aber der neugierige und experimentierfreudige Teil in mir, der läuft nicht einfach an sowas vorbei. Weil halt der Drang zu gross ist, wissen zu wollen, was das genau ist in diesen weissen Dosen mit der Beschriftung Art Graf welche die Verkäuferin da grad im Regal verstaut. Also schnappe ich mir einfach zwei und renne zur Kasse. Uff doch noch pünktlich geschafft um meine Jungs abzuholen. Das ist nicht das erste mal, dass ich einfach so was kaufe, ohne zu wissen, was es eigentlich ist. Ich mache das sehr oft. Das gekaufte liegt dann einige Zeit hier rum, weil ich es vielleicht schon wieder vergessen habe oder ich hab grad Zeit und schau es mir genauer an. Das Art Graf lag hier zwei Wochen rum in einer Tüte bis heute morgen, da fiel es mir wieder ein. Und da ich grad Zeit hatte.... 




Hahahaha... so etwas wunderbares! Wie Knete kann man es formen und damit malen, stempeln, zeichnen, in Wasser tauchen.... einfach Genial! Da werde ich eine menge rumexperimentieren können. Und die Kids erst! Ok, die Hände sind danach Rabenschwarz. Aber hey, ist nur Graphit, das lässt sich im nu wieder wegwaschen.




Habt eine gute Restwoche!
Nica

Freitag, 29. April 2016

Malen mit Wasser und Essstäbchen als Pinsel

Salü

Heute überlasse ich den Blog wieder meinen Kids, denn unser Besuch im Paul Klee Museum, wäre umsonst gewesen, wenn es da nicht diese Kinderwerkstatt geben würde. Vom Museum selber konnten wir leider nicht viel sehen, weil dieses, als wir da waren, grad für das Fernsehen gebucht war. Eine ganz wichtige Ausstellung war da nämlich grad in Gange. Und da wir nicht alle Tage in Bern sind und das Museum so schnell mal besuchen können, dachte ich, gehen wir doch einfach trotzdem hin und besuchen die Kinderwerkstatt. Die war nämlich trotz Trubel im Rest des Gebäudes offen.




Das Thema China, war anlässlich der Ausstellung Chinese Whispers, natürlich auch in der Kinderwerkstatt präsent. Und so konnten sich die Kids ein bisschen in chinesischer Kalligraphie versuchen.  




Wir besitzen hier schon seit längerer Zeit ein kleines Buddhaboard, welches fast täglich im Einsatz ist. Aber diese riesigen Boards im Museum waren dann für die Kids trotzdem ein Highlight. So in Grossformat malen, ist dann halt schon eine Klasse für sich.   




Und wenn die Kleider danach noch sauber sind, freut es die Mama doppelt.




Zudem muss man keine lästige Schürze tragen die einem einengt. Also totale Bewegungsfreiheit! Das liebe ich sowieso, drum trage ich nie eine. 




So ein Buddhaboard funktioniert nämlich mit ganz normalem Wasser. Man malt also nur mit Wasser und kann klecksen wie man möchte. Genial oder? Vor allem für die Kleinen. 




Wir haben hier unser Buddhaboard gekauft, als meine Jungs grad mal den Pinsel halten konnten und sie malen nach wie vor total gerne darauf.  Ich finde es eine richtig coole Sache. 




Ok, das Kunstwerk verblasst nach ca. 5 Minuten, aber mann kann es ja abfotografieren und so bleibt das Werk doch als Foto erhalten. 




Nebst dem Malen mit Wasser, wurde in der Kinderwerkstatt auch noch mit Tusche und Acrylfarbe gemalt. Das natürlich nicht auf den Boards sondern auf Papier.




Als Pinsel wurden chinesische Essstäbchen benutzt.




Und diese wiederum, gleich ins Kunstwerk integriert. 




Wieder in Zürich angekommen, wurden das eigene Buddhaboard hervorgekramt und der Spass konnte von vorne beginnen. In Kleinformat zwar, aber Hauptsache Malen :-)




Habt ein schönes Weekend! Wir hier feiern Ostern.

Herzlichst Nica